BNN-Wandertips - Elsaß: Einsame Wälder am Soultzerkopf

BNN-Wandertips

 

Rundwanderung in den Nordvogesen
Einsame Wälder am Soultzerkopf

Wissembourg. Der elsässische Regionalrat bietet in diesem Jahr wieder an Sonn- und Feiertagen zwischen Karfreitag und Allerheiligen den Wanderbus "Navette du Fleckenstein" an. Diesen wollen wir benutzen, um ohne unsere Blechkarosse in ein sonst nicht erreichbares Wandergebiet zu gelangen. Abfahrten sind in Wissembourg vor dem Bahnhof um 9.35 Uhr (erst ab 1. Mai) und um 10.35 Uhr (bereits ab Karfreitag).

Die heutige Wanderung führt wieder in die Nordvogesen. Wir fahren bis zum Col du Pfaffenschlick. Von der Bushaltestelle gehen wir geradewegs über die Kreuzung. Nach ein paar Metern entdecken wir eine Wegmarkierung, das "gelbe Rechteck". Es schickt uns gleich nach rechts in den Wald und sofort beginnt ein Anstieg. Nach wenigen Metern schon schickt uns das Zeichen nach links, noch mehrfach die Richtung wechselnd steigen wir hinauf und biegen dann links in einen Forstweg ein. Nach etwa 10 Minuten sehen wir vor uns wieder die Landstraße, doch schicken uns die Zeichen kurz davor nach rechts in einen Pfad. Er führt uns in einer angenehmen Steigung hinauf und gabelt sich nach einigen Minuten. Wir nehmen den linken Pfad. Wir müssen auf die Markierungen achten, weil sich unser Pfad am Hang dahinschlängelt und nicht überall deutlich erkennbar ist. Ein Pfeil schickt uns links und kurz darauf warnt ein Schild vor einem Abbruch, über den man ihn die Ebene hinaus schauen kann. Wir umrunden diesen Abbruch rechtshaltend und gelangen an einem Zaun entlang zu einem Aussichtspunkt und rechts zur Hütte des Vogesenclubs auf dem Soultzerkopf.

Wir folgen nun den vielen Markierungen, darunter auch unserem "gelben Rechteck". Bald zeigen drei davon nach rechts in einen Schotterweg, während wir linkshaltend unserem Zeichen folgen. Gleich abermals nach links passieren wir bald einen Bunker und gehen vor der Straße zunächst rechts, kommen dann zur Straße und folgen nach wenigen Metern den Markierungen linkshaltend in einen Waldweg, er eben am Hang des Langenbergs entlangführt. Mehrfach wechselt das Waldbild, während wir ganz langsam bergab wandern. Von links kommt "Grünring", hinzu, später kreuzt "Blauring" unseren Weg und kurz darauf bringt uns die Markierung zum "Carrefour du Kastelring", wo wir 100 Meter nach links die Reste einer Befestigung sehen, und gleich danach erreichen wir eine Wegkreuzung, den "Col du Wiep". Hier folgen wir der neuen Markierung "Grüner Ring" nach rechts in Richtung eines Militärgeländes. Während das "blaue Andreaskreuz" nach links abbiegt folgen wir unserem grünen Zeichen auf der leicht ansteigenden Waldstraße geradeaus und verlassen beim Schild "Forêt Domaniale du Pfaffenbronn" das Sträßchen, um dem Wegzeichen geradeaus zu folgen. Unser Weg zieht an der Bergflanke dahin, nach einer Viertelstunde gabelt er sich und wir folgen weiterhin unserem Zeichen rechtshaltend auf einem langsam steigenden Weg. Kurz nachdem wir die höchste Stelle überschritten haben schickt uns das Zeichen nach links und kurz darauf kommt von links das "blaue Rechteck" hinzu. Bald darauf dreht unser Weg nach rechts ab und wenig später kommen wir an eine Teerstraße. Wir benutzen sie aber nicht, denn die Zeichen schicken uns nach links in den Wald, wo wir kurz nachdem wir an einem Betonbunker vorbeigekommen sind, obwohl die Markierungen nach rechts wieder zum Soultzerkopf zeigen, geradeaus ohne Zeichen weiterwandern. Doch schon bei der nächsten Wegkreuzung schickt uns ein "roter Ring" nach links und wir gelangen nach gut 5 Minuten auf dem geraden Weg zum Keltenring, einem mit Felsblöcken übersäten Kuppe.

Hier dreht die Markierung nach rechts ab und führt uns praktisch wieder zurück, dreht dabei aber nach links ab. Kurz nach einer Jungwaldschonung treffen wir auf den "blauen Punkt", dem wir nun scharf nach links folgen wollen. Schon 100 Meter weiter halten wir uns rechts, sehen weiter hinten auch die Markierung. Nun beginnt der steile Abstieg und wenig später folgen wir einem Pfeil nach links. Steil und steinig geht es hinab. Wir passieren noch einen Betonschießstand und treffen später auf einen weiteren Querweg. Hier können wir nun nach rechts auf dem "Sentier Ligne Maginot" mit der "gelben Raute" nach rechts weitergehen und erreichen nach etwa einer Viertelstunde das Landsträßchen, queren es und steigen links unterhalb davon wieder hinauf zum nahen Col du Pfaffenschlick, wo sich unser Kreis wieder schließt.

 

Wanderung :

Vom Col du Pfaffenschlick zum Soultzerkopf und über den Keltenring und Pfaffenbronn wieder zum Col du Pfaffenschlick.

Wanderzeit :

etwa 3 bis 3 1/2 Stunden (12 km).

gesamter Höhenanstieg :

etwa 200 Meter.

Einkehrmöglichkeiten :

Soultzerkopf, Pfaffenbronn (im Ort - abseits der Wanderung), Pfaffenschlick.

Kartenmaterial :

Blatt 3814 ET "Haguenau - Wissembourg" der Serie "Top 25 (1 : 25.000)", herausgegeben vom Institut Géographique National in Paris.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln :

Mit der Bundesbahn über Winden nach Wissembourg. Dort umsteigen in den Wanderbus "Navette du Fleckenstein" (Linie 317) am Bahnhofsvorplatz.

Fahrkarten :

Für die Wanderung eignet sich die Regio-X-Karte des KVV. Ab Wörth am Rhein gelten auch die Fahrausweise des VRN.
Für den französischen Bus müssen 4,00 EUR (Tageskarte) zubezahlt werden.

Hinweise :

Personalausweis nicht vergessen !

zurück zur Tourenauswahl.


Die deutschen Landesvermessungsämter haben auf Grundlage der Topographischen Karte 1 : 50.000 eine Serie von 14
CD-ROMs herausgegeben. Zu diesen CD-ROMs können Sie sich hier ein Overlay mit dem genauen Verlauf des Wandervorschlages für Ihren privaten Gebrauch und zu Ihrer Tourenplanung herunterladen.

Für den Download bitte einmal auf das Top50-Logo klicken, bzw. mit der rechten Maustaste auf das Logo drücken und dann im Kontextmenü wählen "Ziel speichern unter...":

Overlay mit dem Wegverlauf zum Herunterladen
Das Overlay kann nur mit der Karte 1 : 200.000 benutzt werden.

Wenn Sie auf die grüne Kuh klicken, finden Sie einen Link zur Seite der GPSies, auf der die Strecke auf GoogleMaps betrachtet und ein Overlay für diese Tour in vielen anderen Datenformaten heruntergeladen werden kann.

GPSies - Tracks for Vagabonds

 

Dieser Wandertip ist am 01. April 2010 erschienen.

nach oben


Webmaster:
webmaster@carsten-wasow.de